An einem Frühlingsmorgen tanzen Sonnenblitze auf dem See

An diesem Frühlingsmorgen steigt die Sonne langsam über dem Seeufer empor. Nach langen Nächten und Tagen mit viel Regen scheint es als wolle die Natur uns mit diesem Anblick entschädigen. Die eigentümliche Ruhe dieses Morgens wird sicher bald durch allzu viel Trubel vertrieben deshalb bietet sich nur dem frühen Betrachter dieser Genuss und doch macht gerade das Vergängliche solche Augenblicke so einzigartig.

Der Natur den Vorrang geben

Wer an der Argen spazieren geht sieht vielerorts wieder die intensive „Landschaftspflege“ des Bibers. Vor allem das Freischeiden von Waldflächen liegt ihm sehr am Herzen. Jetzt werden schon erste Fleckchen des Uferbereiches durch die rot-weiß gestreiften Absperrbänder eingezäunt denn es könnte ja was von oben kommen. Gibt es nach Schnee- und Windbruch eigentlich auch Biberbruch? Mir solls recht sein, sehe ich doch den ständigen Einfluss des Menschen mit kritischen Augen.
Ich bin nur gespannt wann der Ruf erstmals ertönt „Der Biber muss weg“.

Gruß vom Archipel

Man wähnt sich in der Nähe der Osterinseln, begegnet einem auf dem Weg unvermutet so ein steinerner Wächter. Ähnlich einem „rapanui Moai Maea“ könnte er auf diesem Plateau nach seinen Ahnen Ausschau halten.

Wir sind hier aber im Allgäu und verorten diesen mächtigen Brocken eher in die Ecke der geologischen Besonderheiten dieser ehemaligen Gletscherlandschaft.